DELPHI Als letztes geplantes
Lichtspielhaus in Berlin wurde das Delphi mit 870 Plätzen am 29.11.1929
eröffnet. Das Delphi ist mit dem Aufschwung der Kinobranche der
20er und 30er Jahre fest verbunden. Weißensee, 1920 in die Gemeinde
Berlin integriert, wurde zur internationalen Filmstadt. Überwiegend
wurden Stummfilme vorgeführt, so der legendäre Streifen „Das
Cabinet des Dr. Caligari“.
Das Kino überstand die Weltwirtschaftskrise, musste aber 1959 wegen
baulicher Mängel schließen. Zwischenzeitlich als Lager, REWATEX,
Briefmarkenladen und zuletzt als Orgelzentrum genutzt, wurde das Objekt
am 8.3.2006 zwangsversteigert und bekam einen neuen Eigentümer.
Das Innere ist überwiegend noch so erhalten wie es erbaut wurde.
Es lässt den Charme des vorigen Jahrhunderts erkennen. So soll
es bleiben. Künftig kann man größere, anspruchsvolle
Events bis zu 200 Personen in dem unverwechselbaren Ambiente durchführen.
Das Objekt steht gegenwärtig nur für Film-/ Foto-
TV-Produktionen zur Verfügung.
Auch ist eine Nutzung für
Bühnenbildner, Schauspielschulen, Theatergruppen o.ä. möglich.
Das Objekt verfügt über ausreichend WC Einrichtungen, 2 Tresen/Cateringbereich
und die auf den Fotos sichtbare Bestuhlung.
Ausstattung
Foyer 70 m² mit Bartresen
Saal mit Bartresen (ehemaliger Parkettraum) 250 m²
Rang (100 Reihenplätze) 95 m²
Rang/Loge (20 Sitzplätze) 25 m²
Bühne 35 m², mit Leinwand
Orchestergraben unter der Bühne
Bühnenlichtanlage
Deckenhöhe Saal 9.80 m
Damen und Herren WC
Behindertentoilette
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